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  ST. ELISABETH
 



St. Elisabeth Kirche

Blick vom Eingang

Sakristei mit Kriegerdenkmal
 
> STECKBRIEF
Bau: 1800
Titel: Hl. Elisabeth
Patronatsrecht: 1610 (von Hanstein)
Kirchenbücher: seit 1701
Kunst: Renaissancekanzel, Barockaltar
 
> HL. ELISABETH
Die Patronin der Kirche ist eine der bekanntesten Heiligen des deutschen Sprachraums. Sie wurde 1207 auf der Burg Sárospatak bei Preßburg geboren. Im Alter von vier Jahren kam Sie auf die Wartburg bei Eisenach, wo sie mit dem Erben des thüringischen Landgrafhauses zusammen erzogen und mit vierzehn Jahren mit dem Landgraf Ludwig IV. verheiratet wurde. Aufgrund der fürstlichen Umgebung war es sehr ungewöhnlich, dass Elisabeth sich um die Hungernden und Kranken sorgte. Sie konnte es nicht ertragen den vollen Luxus auf der Wartburg zu genießen, während im Land ringsum die Menschen Hunger leiden mussten. Die heilige Elisabeth stieg täglich von der Wartburg zu den Scharen der Bettler hinab und gab, was sie zum Leben brauchten. Der Ruf ihrer Barmherzigkeit verbreitete sich im ganzen Land. Im Jahr 1227 endete ihre kurze glückliche Ehe durch den Tod ihres Mannes auf einer Kreuzfahrt bei Oranto. Während ihrer Ehe schenkte sie drei Kindern das Leben, verließ nach dem Tod ihres Mannes die Wartburg und zog sich nach Marburg zurück, wo sie im Tal ihr drittes Hospital gründete. Hier pflegte sie selber und wirkte als Mutter der Armen und Schwester der Kranken. Sie entwickelte in der Zeit eine ungewöhnliche Heiterkeit, die Folge einer engen Beziehung zu Jesus Christus war. Am 17. November 1231 starb sie und wurde am 27. Mai 1235 heilig gesprochen.
 
> KIRCHENGESCHICHTE
Die St. Elisabeth-Kirche in Röhrig ist im Jahre 1800 erbaut wurden. Bevor diese neue Kirche errichtet wurde, stand eine alte einsturzgefärdete Holzkirche auf dem jetzigen Friedhof. Da das Dorf sehr arm war, bat man deshalb um eine Kollekte in den Eichsfelder Dörfern. Im Jahr 1803 kamen somit die ersten Kollekte aus Reifenstein in Röhrig an: ein Beichtstuhl und der Altar. Ein Jahr später erhielt man außerdem eine kleine Glocke aus einer Kapelle aus Heiligenstadt. 1836 entstand am Altar der Kirche ein Brand - besonders das Altarbild wurde dabei beschädigt.

Die Sakristei wurd im Jahr 1919 angebaut, die Arbeiten dazu führte Fa. Hartleb aus Erhausen aus. Ein Jahr später wurde das Kriegerdenkmal an der Kirche eingeweiht. 1924 erhielt die Kirche erstmals elektrisches Licht, am 27. Dezember erstrahlte die Weihnachtskrippe im vollsten Glanz. Im Jahr 1953 wurden in der Glockengießerei in Apolda zwei neue Glocken gegossen, bislang besaß die Kirche nur eine Glocke. Die Jahre des großen Umbaus begannen 1975 und endeten 1977. In diesem Zeitraum wurden u.a. die Bänke kaputt geschlagen, die beiden Emporen abgerissen und die Treppe abgebaut, sodass nur die Kirche als "Hülle" stehen blieb. Nach Wunsch des damaligen Bischofs Hugo Aufderbeck, sollte die Kanzel nach ihrem Abbau in das Priesterseminar nach Erfurt gebracht werden. Jedoch bestimmte Architekt Lukassek, dass die Kanzel in Röhrig bleiben soll und somit besitzt die Kirche noch Heute dieses besondere Kunststück. Wenig später erhielt die Kirche eine neue Empore, eine neue Treppe zum Mannhaus, pflegeleichte Steinplatten, Fußbodenheizung unter den Kniebänken, neue Kirchenfenster und auch einen neuen Anstrich. Sämtliche Holzarbeiten wurden unter der sachkundigen Leitung von Walter Preiß ausgeführt. Dieser fertigt Ende der siebziger Jahre einen neuen Kreuzweg an, dessen künstlerische Gestaltung der Kirchenmaler Kruse aus Kreuzebra übernahm.

Im Jahr 1984 wurde die Kanzel von den evangelischen Kunstwerkstätten in Erfurt in mühevoller Kleinarbeit einer aufwendigen Restauration unterzogen. Der Kirchgarten wurde 1994 neu bepflanzt, Alfred Nolte übernahm hierbei die Gestaltung. Im November 1995 wurde das neue Kriegerdenkmal eingeweiht, das Kreuz renoviert und die Schriftplatten neu angefertigt. Zu Weihnachten des Jahres war auch die neue Altarverkleidung und ein neues Lesepult fertiggestellt. Ronny Preiß (Wüstheuterode) fertigte an und Kirchenmaler Riechwien (Lengenfeld u. Stein) malerte alles entsprechend ein. 1996 wurde der Beichtstuhl passend zum Altar und Lesepult angestrichen und es wurden dabei Ornamente angebracht. Im Jahr 2000 feierte die gesamte Gemeinde die 200-Jahr-Feier der Elisabeth-Kirche. Einen neuen Tabernakel erhielt die Kirche im Jahr 2003 und bekam drei Jahre später eine Elisabethfahne und zwei neue Glocken. Am 19. November 2006, dem Gedenktag der Hl. Elisabeth, wurden diese Glocken durch den Domkapitular Christoph Hübenthal eingeweiht. Seit dem Jahr 2008 findet man zudem die Hl. Elisabeth direkt neben der Kanzel.


Bänke in der Kirche

Hl. Elisabeth

Kunstausschnitt der Kanzel

 
 
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